Process Frontier Agents im BPM: Wie Generative Process Intelligence den Weg von Prozessverständnis zu agentischer Prozessunterstützung ebnet
Damit Process Frontier Agents Geschäftsprozesse wirksam unterstützen können, brauchen sie weit mehr als einzelne Automatisierungsregeln: Sie benötigen ein tiefes, kontextbasiertes Verständnis von Prozessen, Rollen, Ausnahmen, Zielen und Abhängigkeiten. Genau hier setzt Generative Process Intelligence an. Der Vortrag zeigt, wie sie die Grundlage dafür schafft, dass Process Frontier Agents an zentralen Stellen des BPM-Lifecycles wirksam werden können – von der Prozesserhebung und -dokumentation über Analyse und Redesign bis hin zu Governance, operativer Unterstützung und kontinuierlicher Verbesserung.
Im Zentrum steht die Verbindung strukturierter Prozess- und Systemdaten mit unstrukturierten Quellen wie Richtlinien, Fachkonzepten, Dokumentationen oder Kommunikationsinhalten. Erst durch diese Zusammenführung entsteht ein belastbares Prozessverständnis, das über reine Ablauflogik hinausgeht und auch Regeln, Bedeutungen, Entscheidungsräume und Kontext sichtbar macht. Semantisch angereicherte Graphen bilden dabei das Fundament: Sie machen implizites Prozesswissen explizit, verknüpfen relevante Informationsobjekte und schaffen die Wissensbasis, auf der Process Frontier Agents Prozesse nicht nur analysieren, sondern gezielt im BPM unterstützen können. Gezeigt wird, wie ein solcher Ansatz dazu beiträgt, Prozesse intelligenter zu erschließen, Verbesserungspotenziale systematisch zu identifizieren und agentische Unterstützung dort einzusetzen, wo sie im BPM-Lifecycle den größten Mehrwert stiftet.